Stettenhof.de
 
 
Chronik
06.09.2009,


                    ca. 1240 Der Weiler Stetten (Frauen-Stetten, Maria-Stetten) war als Landgut freies Eigen
                    von Thimo v. Hohenburg bei Fronhofen

            13.06.1262 Verkauf samt Kirche an das Dominikanerkloster Maria Medingen

                    1330  Erhebung des Klosters zur Hofmark durch Ludwig der Bayer

                    01.05.1345 Weihe der neugebauten Kirche durch den Bischof

                    1542  Einführung der Reformation in Pfalz-Neuburg

                    1593  Der protestantische Pfarrer von Mödingen beklagt sich in einem Brief nach Augsburg
                     über das Treiben bei der Wallfahrt in Stetten um den 30. April – 1. Mai (Walpurgisnacht u.
                    Weihe der Kirche)

            ca. 1600 Die Kirche wird für 100 Gulden als Getreidespeicher verkauft

            1614  wieder katholisch

            1615 Neubau der Kirche durch das Kloster auf der Schwaige Stetten

            ca. 1720 Neubau des Stettenhofes unter der Priorin Magdalena von Stein „...........

             dass der hiesige, dortmal eingefallene Stettenhof von ihr wieder aufgebaut und 3.998 fl gekostet hat.“

            (die Kirche im Kloster hat 1718 20.365 fl gekostet)

            14.08.1802 Säkularisation. Der Klosterbesitz geht an das Kurfürstentum Bayern über

                    1806  Klostergebäude und die dazugehörigen Grundstücke sowie der Stettenhof gingen an
                    Freiherrn von Gravenreuth aus Ulm.

            1807 Freiherr von Gravenreuth verkaufte die Klostergebäude und den Stettenhof an eine Judengesellschaft

            1817 Noch im selben Jahr kam M.Medingen mit einem Teil des Grundbesitzes an den Rentbeamten Hartmann zu Dillingen

            von  1817 – 1846 fehlen die Besitzer des Stettenhofes

            1845 Abbruch der Kirche (ca. 26 x 11 m, im Flurplan von 1841 eingezeichnet)

            1846 Kauf des Stettenhofes durch Anton Mannes aus Beutenstetten

            1876 Neubau des hinteren Wohnhauses

            1878 Teilung des Stettenhofes und Übernahme des hinteren Hofes durch den Sohn von Franz Xaver Mannes

            1906 Xaver Mannes ist wieder alleiniger Besitzer des Stettenhofes

            1920 Bau einer Kegelbahn auf dem Platz, wo die Kirche stand

            bis 1928 der Eiskeller wird benutzt

            1931 Bau der Kapelle durch Xaver Mannes

            1939 Neubau der Dunglege

            1948 Renovierung des vorderen Stadels

            1958 Neubau des Viehstalles

            1970 Abbruch des hinteren Stadels

            1977 Verkauf des Stettenhofes mit 24,9 ha Grund an Ernst u. Irmgard Hörr

            1987 Kauf des Stettenhofes durch Josef u. Ingrid Hartmann

            bis 1988 Renovierung des Wohnhauses. Ausbau einer Altenteilerwohnung über den Garagen (Viehstall)

            1989 Bau einer Maschinenhalle

            1990 Ausbau über den Garagen zu einem Jugend- und Freizeitheim

            24.05.1990 Einweihung der renovierten Stettenhofkapelle

            1990 Anlegen eines Löschteiches

            1991 Renovierung des Backhauses

            Pflasterung des Vorplatzes

            03.11.1991 Erstes Fußballspiel auf dem Sportplatz (FC Silo – Stettenhofauswahl)

            1992 Bau einer hauseigenen Kläranlage (Dreikammergrube)

            1993 Schaffung eines Absetzteiches (zusätzlich zur Kläranlage)

            1996 Renovierung des alten Wirtschaftgebäudes (Erweiterung des Jugend- und Freizeitheimes)

            1997 Anlegen eines Kleinspielfeldes

            2000 Renovierung eines Teils des alten Stadels (Musikproberaum und Einbau einer Küche)

            2001 Einbau eines Kühlraums und Bau eines Ausschankraumes in den alten Stadel

            2002 Bau einer Garage an die bestehende Hofmauer

            2003 Einbau einer Hackschnitzelheitzung und Bau eines Hackschnitzelbunckers mit Freusitz

            2004 Anbau einer WC-Anlage an den umgebauten Stadel



Druckversion






 

Stettenhof 2009 by Thomas Belgardt

#########